Naturlatex und Kaltschaum zählen zu den beliebtesten Materialien für Matratzenkerne. Beide bieten gute Punktelastizität, unterscheiden sich aber deutlich in Liegegefühl, Atmungsaktivität und Pflege. Dieser Vergleich hilft bei der Entscheidung.
Liegegefühl
Naturlatex fühlt sich elastisch und leicht federnd an, passt sich dem Körper zügig an und federt Bewegungen spürbar zurück. Kaltschaum reagiert etwas träger und punktelastischer, wodurch der Körper tiefer und stabiler einsinkt, ohne stark nachzufedern.
Atmungsaktivität und Schlafklima
Naturlatex verfügt meist über eine offenporige Struktur mit vielen kleinen Luftkanälen, die für ein gutes Schlafklima sorgen. Kaltschaum ist je nach Verarbeitung ebenfalls atmungsaktiv, in der Regel jedoch etwas wärmespeichernder als Naturlatex.
Langlebigkeit
Naturlatex gilt als besonders formstabil und behält seine Stützkraft häufig über viele Jahre. Kaltschaum kann je nach Qualität und Rohdichte ebenfalls sehr langlebig sein, verliert bei geringerer Dichte aber tendenziell schneller an Spannkraft.
Eignung für Allergiker
Naturlatex ist von Natur aus resistent gegen Hausstaubmilben und wird daher häufig für Allergiker empfohlen. Kaltschaummatratzen mit entsprechender Zertifizierung, etwa nach OEKO-TEX, sind ebenfalls schadstoffgeprüft und für empfindliche Personen geeignet. Mehr zu schadstofffreien Materialien lesen Sie in unserem Beitrag Schadstofffreie Matratzen für Allergiker.
Welches Material passt zu wem?
Wer ein federndes, elastisches Liegegefühl und gute Atmungsaktivität bevorzugt, ist mit Naturlatex meist gut beraten – etwa mit einer Matratze wie der Organic Serenity aus Naturlatex und Kokosfaser. Wer eine ruhigere, stabile Unterstützung ohne Nachfedern sucht, greift eher zu Kaltschaum. Im Sleep & Bed Showroom in Stuttgart lassen sich beide Materialien direkt im Vergleich Probeliegen. Einen Überblick über weitere Materialien bietet unser Materialglossar.

